Neu im InterFlex-Team
Wir freuen uns, dass Dorothea Kitschke als neue Kollegin von Diemut Bartl im InterFlex-Koordinierungsbüro gewonnen werden konnte. Sandra Cartes wird sich Ende des Monats in den Mutterschutz und die anschließende Elternzeit (bis vorauss. Ende September 2012) verabschieden.
Frau Kitschke hat Erziehungswissen-schaften, Neuere Geschichte und Germanistik an der Universität Potsdam studiert mit Schwerpunkt Medienpädagogik und Erwachsenenbildung. Die Fachhochschule Potsdam hat sie im Laufe des letzten Jahr bereits als Vertretung von Petra Müller in der Service-Stelle E-Learning kennen gelernt.
Dorothea Kitschke wird das Team bis zum Ende der Projektlaufzeit verstärken. Sie ist unter der Telefondurchwahl 1055 bzw. unter kitschke@fh-potsdam.de zu erreichen.
Endspurt zum Semesterende
Auch kurz vor der Semesterpause gibt es noch Diskussionsbedarf.
Zum Semesterabschluss trafen sich nochmals alle Teilnehmer um die Zwischenergebnisse des Projektes zu besprechen. Dabei konnten die Arbeitsgruppen schon die ersten Prototypen vorstellen. Dennoch bleibt einiges zu tun: das Datenmodell muß nochmals auf Konsistenz überprüft, die Formulare angepasst und das ganze Projekt muss noch dokumentiert werden.
Doch trotz der anstehenden Aufgaben blieb noch genug Zeit das Projekt bei Kaffe und Kuchen zu evaluieren. Und wer weiß - vielleicht werden in der nächsten Datenbank Rezepte gespeichert.
Arbeitsgruppe 3 - Konzeption der Suche
Der Prototyp der Geo-Suche
Damit die Recherche in der Datenbank nicht zum Frusterlebnis wird, war es die Aufgabe der dritten Gruppe sich in die zukünftigen Nutzer hinein zu versetzten. Drei DokumentarInnen, zwei RestauratorInnen und ein Archivar sollten eine Suchoberfläche entwickeln, die den Bedürfnissen potenzieller Nutzer gerecht wird.
Das Ergebnis des Brainstormings sind drei Suchvarianten, mit denen später der Nutzer ans Ziel gelangen soll. Die erste Variante, die einfache Suche, erinnert an den Google Suchschlitz. In der zweiten Variante, die erweiterte Suche, kann wahlweise detailliert nach Kunststoffen oder Kunstobjekten gesucht werden. Die Geo-Suche ist als letzte Suchvariante gleichermaßen das Schmankerl unter allen Optionen und ermöglicht die Lokalisierung der Kunstobjekte über Google Maps.
Für jede Suchalternativen wurde ein Link auf die Startseite gelegt. Mit der einfachen Suche kann sogar direkt von der Startseite aus begonnen werden, auch wenn die Positionierung der einfachen Suche überdacht werden muss. Momentan könnte der Nutzer nämlich das Gefühl haben die Website zu durchsuchen und nicht die Datenbank. Das Konzept steht jedenfalls auf festen Füßen und der Nutzer wird sich zukünftig selbst schon auf der Startseite für den besten Suchweg entscheiden können.
Arbeitsgruppe 2 - Benutzerfreundliche Datenverwaltung
Viele benutzerfreundliche Features stecken hinter dieser schlichten Eingabemaske!
Wenn man sich bei der Dateneingabe vertippt, muß eine einfach zu bedienende Oberfläche es dem Nutzer ermöglichen, seinen Fehler schnell zu korrigieren. Zwei Dokumentare programmierten auf HTML, PHP und MySQL Basis eine Nutzeroberfläche, die es erlaubt Daten in die Kunststoffdatenbank einzugegeben, zu ändern oder zu löschen.
In den Änderungs- und Löschmasken mussten schnelle Lösungen gefunden werden, wie möglichst alle Daten zusammen angezeigt werden, ohne den Bildschirm unübersichtlich und chaotisch wirken zu lassen. So sollte eine einfach zu bedienende Oberfläche die Möglichkeit bieten, Datensätze schnell zu korrigieren oder zu löschen. Dazu ist eine auf JQuery basierende Oberfläche konzipiert worden.
Dahinter steckt viel handwerkliches Programmier-Know How. So schlägt die Modifikations- und Löschoberfläche bereits vorhandene Datensätze vor, die nach der Auswahl einzeln verändert oder gelöscht werden können. Solche und andere kleine Features sorgen dafür, dass die Datenverwaltung später von den RestauratorInnen so einfach wie möglich zu bewerkstelligen ist.
Arbeitsgruppe 1 - Entwurf des Datenmodells
Die Komplexität ist unübersehbar - das erste Datenmodell
Die Grundlage einer jeden Datenbank ist ein Datenmodell. Damit das Modell den späteren Anforderungen genügt, war es die Aufgabe von drei Dokumentaren und einer Restauratorin alle möglichen Nutzerszenarien zu berücksichtigen. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von den Initiatorinnen des Projekts.
In den Diskussionen stellte es sich für die Dokumentare als gar nicht so einfach heraus, die Wünsche der RestauratorInnen zu verstehen und die vielen verschiedenen Datentypen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Doch letztendlich lernen die Restauratorinnen immer besser die Vorzüge einer Datenbank zu schätzen und verloren zum Leidwesen der Dokumentare am Ende des Projektes zunehmend die Hemmungen Änderungswünsche mitzuteilen.
Schließlich wurde von allen Parteien ein Datenmodell erarbeitet, das allen Ansprüchen gerecht wurde und in welches die bereits in Excel erfassten Daten migriert werden können - Gut Ding braucht eben Weile.