Einladung zum Vortrag: »Fotografie – Mittler oder Manipulator?«

Kommenden Dienstag, den 27.11. um 13.30 Uhr, findet in Raum 1.01 im Haus 5 der Vortrag: »Fotografie – Mittler oder Manipulator? Von Dorothea Lange zu Oliviero Toscani.« statt, hierzu möchte ich alle Interessierte gerne herzlich einladen.

Können Fotografien wertneutral sein? Manipulieren sie nicht immer auf irgendeine Weise? Durch Betrachtung unterschiedlicher fotografischer Positionen wird untersucht, unter welchen Umständen aus Vermittlung Manipulation aber auch umgekehrt aus Manipulation Vermittlung werden kann. Einerseits im eigentlich notwendigerweise neutralen Bereich der journalistischen Berichterstattung andererseits im scheinbar ruchhaften Geschäft der Mode und Werbung. Anhand einiger ausgewählter Bilder soll zudem verhandelt werden ob Manipulation zum Zweck die Mittel heiligen kann.

25. November 2012 um 12:17 Uhr
SB

Gruppenphase

Gruppe A befasst sich beispielsweise mit der Analyse von bereits realisierten Zeitzeugenportalen.
Was wurde dort gut gemacht und könnte ähnlich auf unser Projekt übertragen werden?
Was ist unglücklich oder passt nicht zu unserer Thematik? Was wollen wir besser machen?
So kann langsam ein ungefähres Bild über die Gestalt unseres Portals entstehen. Gleiche Analyse erfolgt mit Videoportalen und der Einschätzung, inwiefern die technische und nutzerorientierte Umsetzung gelungen ist.
Auch über die Gestaltung der Webinterfaces, die Bereitstellung von Speicherplatz, Möglichkeiten der digitalen Langzeitarchivierung des Materials oder etwa die Sicherstellung von Barrierefreiheit aus der Website macht sich die Arbeitsgruppe "Records Management/Digitale Archivierung" Gedanken.

Gruppe B vom Master-Track "Wissenstransfer/Projektkoordination" hingegen beschäftigt sich mit der inhaltlichen Erschließung des Interviewmaterials. Dazu gehört es beispielsweise auch, die Interviews in mögliche Themensegmente zu unterteilen und Schlagworte zu vergeben. Zu jeder Person soll außerdem eine Kurzbiografie entstehen und das Gesagte mit zusätzlichen passenden Kontextmaterialien angereichert werden. Die Erstellung solcher Personenportraits und Auswahl der Materialien in Art und Darstellungsform obliegt ebenfalls den Mitgliedern der "Inhaltsgruppe".
Als letzten vorläufigen Bearbeitungspunkt soll diese Gruppe einen Entwurf für ein Portalvorwort erstellen.
Hierbei sollen die verschiedenen Zielgruppen angesprochen werden, die Zielstellung des Projektes vorgestellt aber auch Hinweis darauf gegeben werden, dass diese Art von Geschichtsarbeit mit Zeitzeugeninterviews einer besonders individuellen und sujektiven Betrachtungsweise unterliegt.

Am obenstehenden "Fotokoll" kann man im Vergleich zum vorherigen Foto bereits erahnen, dass die Komplexität der "To-Dos" noch mit jedem weiteren Arbeitsschritt wächst. Erst mit der tiefergehenden Auseinandersetzung erschließen sich neue Möglichkeiten, aber auch Probleme, die es zu lösen gilt.

18. November 2012 um 14:38 Uhr
KK

Die Köpfe rauchen...

Die Überlegungen, wie die konkrete Realisierung unseres Projektes ablaufen kann, sind im vollen Gange.
Bei der genaueren Ideenformulierung stellt sich heraus, dass es viele Hürden bzw. zu beachtende Punkte geben wird.

Wir betrachten das Projekt grundsätzlich von der inhaltlichen sowie von der technischen Seite. Für diesen Zweck hat sich der Kurs grob in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich ihrerseits - größtenteils analog ihrer inhaltlichen Ausrichtung des Tracks im Masterstudium - der Ausgestaltung dieser beiden Punkte widmen. In der Anfangsphase des Projektes arbeiten wir jedoch alle zusammen, um möglichst viele Ideen und Anregungen über eine mögliche Durchführung zu erhalten.

In einer von den Gruppenleitern der Teams geleiteten Moderation sammeln wir unsere Vorgehensvorschläge oder zu bedenkende Punkte auf Karten, um sie dann an der Pinnwand zu ordnen, damit ein Gesamtbild entstehen zu lassen und quasi einen "Schlachtplan" entwickeln zu können.

18. November 2012 um 14:04 Uhr
KK

Einladung zum Vortrag: Corporate Photography.

Vortrag zur Thematik:
»Corporate Photography. Kann es so etwas wie eine fotografische Handschrift/Hausschrift geben?«

Di. 13.11. 13.30 Uhr, Haus 5, Raum 1.01, Campus Pappelallee;

Stefan Berg (Fotograf, Designer, Dozent; wohnhaft in Berlin - Absolvent der FHP)

Im Rahmen des Interflex* Progamms »Interdisziplinäres Forschendes Lernen« finden an der Fachhochschule Potsdam, begleitende Vorträge zu den Kursen »Wahrnehmungsräume und persönliche Identität« bei Prof. Dr. Rainer Funke bzw. »Identitätsbild(n)er« bei Dipl. Designer Stefan Berg statt.

*Die Fachhochschule Potsdam gehört zu den Preisträgern des Wettbewerbs »Exzellente Lehre«, einer gemeinsamen Initiative der Kultusminister- konferenz und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Im Rahmen des ausgezeichneten Projekts »InterFlex - Förderung von Interdisziplinarität und Flexibilität zur Integration von Forschung, Wissens- und Technologietransfer in die grundständige Lehre«, das mit Mitteln des Stifterverbandes und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg realisiert wird, werden seit dem Sommersemester 2010 neue Formen der Lehre und der interdisziplinären Auseinandersetzung in Lehrveranstaltungen und Projekten an der FHP erprobt.

8. November 2012 um 21:09 Uhr
SB

"Seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich."

Liebe Teilnehmer/Innen

Am Samstag, den 10.11.2012 findet unsere nächste Veranstaltung des Interflex- Seminars „Krisen, Katastrophen und Konflikte“ statt. Wir treffen uns, wie gewohnt, um 10:00 Uhr im Raum 3018 (FES). Wenn sich der Raum kurzfristig ändern sollte, werden wir Euch nochmal informieren.

Wir wollen mit Euch gemeinsam weiter an der Wissensbasis arbeiten, damit Ihr dann im Planspiel aktiv werden könnt. Daher haben wir uns überlegt, dass Thema der kommenden Veranstaltung mit einem Zitat von Erich Kästner zu beschreiben:

"Seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich.“

Wir werden uns also weiterhin mit existenzgefährdenden Ereignissen (Krisen, Katastrophen und Konflikten) beschäftigen. Des Weiteren wollen wir mit Euch über die Zusammenhänge und Dynamiken sprechen und überlegen, ob sich Konflikte, Krisen und Katastrophen gegenseitig bedingen und verstärken können. Weitere Themen werden Bewältigungskapazitäten, Vulnerabilität, Resilienz und Anpassungsfähigkeiten sein.

Zur Vorbereitung möchten wir Euch bitten für euch selbst zu überlegen,

  1. Welche persönlichen Bewältigungskapazitäten Ihr besitzt und welche Bewältigungskapazitäten Staaten, Gemeinschaften, Organisationen oder große Konzerne etc. besitzen, um sich gegen Katastrophen, Krisen und Konflikte zu schützen oder im Falle eines Eintritts existenzgefährdender Dynamiken, handlungsfähig zu sein.

2. Was euch anfällig und verletzlich macht gegenüber Katastrophen, Konflikten oder Krisen. Oder könnt Ihr Aspekte für Anfälligkeiten und Verletzlichkeiten in Eurer direkten Umgebung/Umfeld (z.B. in Euren Stadtteilen, Stadt, Vereinen, Religionsgemeinschaft etc.) beobachten?

z.B. Wie gut ist die Substanz eurer Wohnung? Habt ihre gefährliche Industrien in unmittelbarer Nähe? Gibt es eine hohe Kriminalitätsrate bei Euch?, Ist die Feuerwehr zu weit weg?, Habt ihr Kommunikationsmöglichkeiten etc.

3. Wie passt Ihr Euch an Gefahren und Risiken an und was macht Ihr eigentlich um Euch präventiv vor existenzbedrohenden Dynamiken zu schützen?

z.B. Radhelm tragen im Straßenverkehr, höherer Lichtschutzfaktor im Urlaub, Lebensversicherung, Arbeitsunfähigkeitsversicherung, eigenes Gemüse anbauen, Wasser sparen, Strom selbst herstellen etc.

Anbei noch eine Exceltabelle mit der Bitte, die Potentiale im Katastrophenfall, die Ihr letzte Woche in Gruppenarbeit erarbeitet habt einzutragen und vergesst nicht hinzuzufügen, welche Katastrophen Ihr Euch dabei vorgestellt habt. Wenn Ihr Lust habt könnt Ihr Eure Gedanken aus den oben genannten Punkten dazu fügen, damit eine kleine Sammlung entsteht.

Bitte lasst dabei Eurer Phantasie freien Lauf! Je kreativer je besser! Sammelt die Punkte für Euch und erstellt Euch eine imaginäre Landkarte für Gefahren, Risiken, Verletzlichkeits-, Anpassungspotential und Bewältigungskapazitäten zusammen. Zum Einstieg werden wir Eure Punkte dann gemeinsam besprechen.

Ihr findet die excel Datei unter:

https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AqdtHRGLBs4rdEVldDNzY0IwVlNtMjNfQTNvU1RIelE.

Denkt bitte daran, dass Ihr Referate halten sollt (das geht auch in Zweier-Gruppen, 5-10min max.). Als Alternative könnt Ihr auch mal schauen, ob Ihr professionelle Helfer oder Akteure der Katastrophenhilfe kennt. Vielleicht könnt Ihr ja ein paar interessante Informationen bekommen, die Ihr präsentiert. Oder Ihr vereinbart einen Besuch beim Deutschen Roten Kreuz oder schaut mal beim Technischen Hilfswerk vorbei. Auch hier gilt, je kreativer desto besser und so, dass es Euch Spaß macht. Ziel sollte es sein, gemeinsam eine Wissensbasis zu schaffen und vom Wissen, den Ideen oder Informationen der anderen zu partizipieren. Somit könnt Ihr entscheiden was für Euch und die Gruppe als Information wichtig ist.

Darüber hinaus könnten wir uns folgende Referatsthemen vorstellen:

  • Was sind Krisen?
  • Welche Institutionen gibt es - Wer kümmert sich um was? Organisationen und Beispiele der Katastrophenhilfe? Lokale, regionale und internationale Akteure?
  • Akut, kurativ, präventiv
  • Was ist Resilienz?
  • Was sind Systeme
  • Akute Nothilfe (Gruppenreferat)
  • Entwicklungszusammenarbeit (Gruppenreferat)
  • Komplexität
  • Fallbeispiele
  • Methoden und spezielle Interventionen?
  • Weitere Vorschläge sind immer willkommen …

Zu guter Letzt anbei noch ein kleines „Handout“ zum Thema Katastrophen, als Hintergrundinfo zu unserem letzten Seminar.

Viele liebe Grüße,

Benedikt und Claudia

P.S.
@ Stefan Sommerlad: kannst Du deine sehr spannende Powerpoint-Präsentation von letzter Woche auf die Plattform stellen?

@ Ariane Ecker: Kannst Du am Samstag Dein Referat über Krisen- und Konflikteskalation halten.

6. November 2012 um 19:09 Uhr
BB

Die Pdf scheint schreibgeschützt zu sein, ich war mal so frei und habe eine Version hochgeladen, die man auch ausdrucken kann :)
Bis Morgen

9. November 2012 um 12:37 Uhr

IS