14.06.2012, 18 Uhr | Vortrag Prof. Dr. Jan Distelmeyer: "An so was müssen wir arbeiten! James Bond, Hancock (...)"

"An so was müssen wir arbeiten! James Bond, Hancock und die Bestimmung der Aktivität"

Öffentlicher Vortrag, 14. Juni 2012, 18.00 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4, Raum 4070/71 (2.Stock)

Der Vortrag nimmt zwei der erfolgreichsten Actionfilme der letzten fünf Jahre zum Anlass, über gegenwärtige Diskurse und Bilder zum Verhältnis von Körper und Arbeit nachzudenken. Die Ausgangs- und Fixpunkte sind dabei das umjubelte Comeback von James Bond in Casino Royal in der Saison 2006/2007 und der erste Auftritt des verwahrlosten Superhelden Hancock 2008/2009. Beide Filme verhalten sich auf ihre Weise zur Bestimmung der Aktivität, die in unterschiedlichen Ausformungen die öffentlich verhandelten Vorstellungen des flexiblen Kapitalismus prägen.

Jan Distelmeyer ist Professor für Geschichte und Theorie der technischen Medien im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft der Fachhochschule Potsdam und Universität Potsdam. Nach seinem Studium in Bochum und Hamburg hat er als Gast-, Vertretungsprofessor und wissenschaftlicher Mitarbeiter in Hamburg, Potsdam und Braunschweig gearbeitet sowie als freier Autor u.a. für Spex, epd Film, Die Zeit, die tageszeitung und Jungle World. Seine Forschungsschwerpunkte bewegen sich zwischen Film und digitalen Medien, jüngste Buchveröffentlichungen: Game Over?! Perspektiven des Computerspiels (2008, hrsg. mit Christine Hanke und Dieter Mersch); Raumdeutung. Zur Wiederkehr des 3D-Films (2011 hrsg. mit Lisa Andergassen und Nora Werdich), Das flexible Kino. Ästhetik und Dispositiv der DVD & Blu-ray (2012).

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.

7. Juni 2012 um 21:53 Uhr
JS
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